für Männer & Frauen

 
In zahlreichen Gruppierungen, Verbänden und Gemeinschaften treffen sich Woche für Woche Menschen, die sich in unserer Seelsorgeeinheit und Pfarrgemeinden austauschen und einbringen, sei es als Pfarrgemeinderat oder in den jeweiligen Gemeindeteams, in verschiedenen Frauengemeinschaften oder beim Kolping, in mehreren Kirchenchören und Musikgruppen, Glaubens-, Bibel- oder Gebetskreisen, Familienkreis, Altenwerk bzw. Seniorentreff, Besuchsdienst, Gemeindecaritas, Nächstendienst, Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB), Kirchenbaufördervereinen, Päpstliches Werk für Geistliche Berufe, Pfarrbüchereien, Pfarrarchiv bzw. Bildungswerken …

In unserer Seelsorgeeinheit gibt es eine Vielzahl von Gruppierungen, Verbände und Gemeinschaften. Stellvertretend möchten wir hier ein paar davon näher vorstellen:
 

Der Pfarrgemeinderat (kurz PGR) berät gemeinsam mit dem Seelsorgeteam über pastorale Ziele und Schwerpunkte. Unter Berücksichtigung der pastoralen Leitlinien der Erzdiözese entscheidet er über geeignete Maßnahmen und sorgt für ihre Durchführung. 

Alle 5 Jahre haben wahlberechtigte KatholikInnen unserer Seelsorgeeinheit die Möglichkeit, diese Funktion in unserer Pfarrgemeinde zu übernehmen oder mit ihrer Stimme den KandidatInnen das Vertrauen auszusprechen. Die Amtszeit des Pfarrgemeinderates beträgt fünf Jahre; sie beginnt mit dem ersten Zusammentreffen des Pfarrgemeinderates nach seiner Wahl (konstituierende Sitzung) und endet mit der konstituierenden Sitzung eines neugewählten Pfarrgemeinderates.
 
Durch den Pfarrgemeinderat werden die vielfältigen Dienste, die kirchlichen Gruppen und Gemeinschaften sowie die Gemeindeteams in der Seelsorgeeinheit vernetzt und ihre jeweiligen Aktivitäten koordiniert.
 
Aus den Mitgliedern des PGR's werden gebildet:
  • der Stiftungsrat 
  • der Liturgie-Ausschuss
  • der Katechese-Ausschuss
  • der Ausschuss Caritas & Soziales
  • weiterer Ausschüsse 
  • und Personen in den Dekanatsrat entstandt
Mehr erfahren: 
 
 

Nachdem die Pfarrgemeinderäte in unserer Diözese ihre Arbeit vor allem auf die Seelsorgeeinheit konzentrieren, sorgen die „Gemeindeteams“ dafür, dass das kirchliche Leben „vor Ort“ in den Gemeinden erhalten bleibt.

Die Mitglieder des Gemeindeteams bringen nicht nur Zeit und Energie in ihre Arbeit ein, sondern versuchen aus einer guten Glaubenshaltung heraus, ihre Talente und Fähigkeiten in das Gemeindeleben einzubringen. Die Lebendigkeit einer Gemeinde kommt dabei nicht in erster Linie durch eine Vielzahl von Veranstaltungen und Aktionen zustande, sondern im Blick auf caritatives Tun, auf die Weitergabe des Glaubens in der Katechese und in der Feier der Liturgie.

Für die Bestätigung der Gemeindeteams durch den Pfarrgemeinderat und die Berufung durch den Pfarrer gibt es keinen ausdrücklichen Termin – Gemeindeteams können auch im Laufe des Jahres gebildet bzw. durch weitere MitarbeiterInnen ergänzt werden.

Die Gemeindeteams der einzelnen Gemeinden unserer Seelsorgeeinheit:
 

„Hier kann ich mein persönliches Leben einbringen. Ich fühle mich getragen." - „Seitdem ich in der Gruppe bin, erfahre ich die Bibel ganz persönlich." - „Nach jedem Treffen gehe ich gestärkt in meinen Alltag zurück."

Das sind einige Aussagen von Mitgliedern der drei Bibel-, Glaubens- und Gebetskreise unserer Seelsorgeeinheit, die sich in regelmäßigem Abstand treffen. Als „Basisgemeinschaften" sind sie von „unten" entstanden, indem Menschen sich im Vertrauen auf den Heiligen Geist regelmäßig treffen, gemeinsam die Bibel lesen und sich darüber austauschen, miteinander beten, ihr Leben teilen, einander beistehen und versuchen, ihre Probleme gemeinsam aus dem Geist des Evangeliums anzugehen.

Die Gruppen sind Gemeinschaften mit Jesus in der Mitte und gewinnen so eine neue Tiefe: sie werden zum Ort der Gottesbegegnung. Eine Verbundenheit über alle menschlichen Grenzen hinweg entsteht. Jesus selbst trägt und leitet eine solche Gemeinschaft.
 
Die Erfahrungen in der Gruppe haben für das Christsein der Mitglieder eine große Bedeutung, die Gruppentreffen selbst eine hohe Verbindlichkeit. Auch wenn es einmal Opfer kostet – jeder darf vertrauen, dass dieses Bemühen um die Gegenwart Jesu reiche Früchte bringt und Er „das Hundertfache" von dem wiedergibt, was wir für Ihn eingesetzt haben (vgl. Mk 10, 28-30). Die Gruppe lebt vor allem von den persönlichen Erfahrungen der Einzelnen. Deshalb ist unbedingte Diskretion erforderlich, d. h. dass nichts von dem, was in der Gruppe an Persönlichem besprochen wird, ohne Einverständnis der Betroffenen nach außen dringen darf. Manche Erfahrung stellt ein bewegendes Zeugnis dar von dem, was Gott im Leben eines Menschen bewirkt hat. So wird durch den Austausch der Glaube aller gestärkt.
 
Alle Gruppenmitglieder bestätigen, dass sich ihre persönliche Beziehung zu Gott in der Begegnung mit dem Wort Gottes und im gemeinsamen Beten vertieft hat. Lobpreis und Dank nehmen großen Raum ein, ebenso das freie persönliche Gebet und das Beten füreinander. Immer ist die persönliche Betroffenheit zu spüren, die wiederum alle in der Gruppe miteinander verbindet. In der Glaubensgemeinschaft der Gruppe kann etwas erlebt werden von dem Bild, das die Apostelgeschichte vom Leben der frühen Kirche vermittelt: Begeisterung für Gott, Teilen des Lebens, Freude und Lobpreis, wirksames Zeugnis.....

Die einzelnen Gruppen: 
 
  • Der Glaubenskreis (Kontakt: Roswitha Schirmer, Tel: 09341/4461) trifft sich alle zwei Wochen 
    im Winfriedheim (UG Religionspädagogische Medienstelle) zu Lobpreis, „Bibelteilen" mit Austausch und Gebet.
  • Elemente des Gebetskreises im Winfriedheim (UG Religionspädagogische Medienstelle) (Kontakt: Elke Hunecke, Tel: 09341/12151) sind Lobpreis, „Bibelteilen" und Gebet, die Treffen alle zwei Wochen.
  • Für die Hausgemeinschaft Emmanuel (Kontakt: Gisela u. Emil. Müller, Tel: 09341/5109) sind bei den wöchentlichen Treffen in Privatwohnungen (derzeit online) Lobpreis, Wort Gottes, Austausch und Gebet füreinander wichtig.
Wer Interesse hat, ist zu einem unverbindlichen „Schnupperbesuch" herzlich eingeladen!  


 

Katholischer Frauenkreis St. Martin / St. Bonifatius


Unsere Angebote haben wir in einem Jahresprogramm zusammengestellt. Wir treffen uns einmal im Monat. Wir handeln ökumenisch, das beim Weltgebetstag immer am ersten Freitag im März, auch in Tauberbischofsheim lebendig wird. Unser Kreis bietet Frauen einen Ort an, um ihren Glauben zu leben und so die unruhigen Zeiten in unserer Kirche mitzugestalten.

Der jährliche Halbtagsausflug in die nähere Umgebung kommt bei den Frauen sehr gut an. Wir sind bedacht ein paar Stunden lang die Sorgen jeder Teilnehmerin vergessen zu lassen und bei guten Gesprächen untereinander die Gemeinschaft zu pflegen und zu stärken. Bericht: Martha Kleißner

 

Glaubens-, Bildungs- und Aktionsgemeinschaft

Das Kolpingwerk – und somit die Kolpingsfamilie – ist ein katholischer Sozialverband mit über 250.000 Mitgliedern in mehr als 2.600 Kolpingsfamilien. Als ein Verband von engagierten Christen ist die Kolpingsfamilie offen für alle Menschen, die auf der Grundlage des Evangeliums und der katholischen Soziallehre Verantwortung übernehmen wollen. Hier geben und erfahren Menschen Orientierung und Lebenshilfe. Im Sinne Adolph Kolpings will der Verband Bewusst-sein für verantwortliches Leben und solidarisches Handeln fördern. Dabei versteht sich die Kolpingsfamilie als Glaubens- sowie Bildungs- und Aktionsgemeinschaft.

Die religiösen Veranstaltungen sind der Kolpingsfamilie Tauberbischofsheim sehr wichtig: So beteiligen sie sich beispielsweise an der jährlichen ewigen Anbetung, an den Vorbereitungen für das Fronleichnamsfest, wirken am Liobafest mit …. Darüber hinaus treffen sie sich zu regelmäßigen Bildungsveranstaltungen, es gibt Fachvorträge und Betriebsbesichtigungen, aber auch religiöse Themenabende. Ein Jahresausflug für Mitglieder und Gäste runden das vielfältige Angebot ab. Bericht: Georg Maluck

 

Die KAB Tauberbischofsheim wurde 1956 gegründet und hat zur Zeit 50 Mitglieder. Das wesentliche Ziel der KAB des Ortsverbandes Tauberbischofsheim ist die Bewußtseinsbildung für weltweite Verbundenheit und solidarisches Handeln in allen Bereichen des Lebens. In diesem Sinne setzt sich die KAB für eine Kultur der Solidarität ein. Dies geschieht durch Bildungsveranstaltungen wie die „ Gerlachsheimer Mon(d)tage“ sowie Vorträge in der „Sozialen Woche“, die wir gemeinsam mit der KLB und der Kolpingsfamilie machen.Mitglieder der KAB beteiligen sich auch an Bildungsfahrten nach Berlin und Rom. Die gelebte Solidarität kommt zum Ausdruck durch die Unterstützung von LaBuMoTa dem Netzwerk für arbeitsuchende Jugendliche und Migranten in der Region, das auch in Tauberbischofsheim tätig ist.

Die KAB setzt sich seit 25 Jahren für den Erhalt des arbeitsfreien Sonntags durch Unterschriftenaktionen gemeinsam mit anderen Verbänden ein, an denen sich der Ortsverband Tauberbischofsheim ebenfalls beteiligt.Im internationalen Bereich unterstützt der KAB Ortsverband Projekte in Peru und das Solidaritätscafé in Impfingen. Im Bereich der religiösen Bildung veranstaltet die KAB Besinnungstage, Pilgereisen und gestaltet gemeinsam mit anderen Verbänden  Gottesdienste und Maiandachten mit. Besonders hervorzuheben ist die enge und gute Zusammenarbeit mit Kolping, KLB - Katholische Landvolkbewegung und dem DGB - Deutscher Gewerkschaftsbund. Mit dem Weltladen TBB verbindet uns projektbezogene Aktivitäten insbesondere die Vermarktung des fair gehandelten „Pide Caés“ aus Peru. (Bericht: Bernhard Speck) 


 
 

Grundverständnis des Besuchsdienstes: Wir wollen eine lebendige und diakonische Gemeinde und als Kirche bei den Menschen sein. Deshalb ist uns der Besuchsdienst ein wichtiges Anliegen.
 
Der Besuchsdienst besucht regelmäßig Personen, die Geburtstag haben. Besucht werden zum ersten Mal Personen, die 60 Jahre alt werden. Dann wieder zum 70. Geburtstag und ab dann alle 5 Jahre. Ab dem 90. Geburtstag werden die Jubilare jedes Jahr besucht. Weitere Besuche, wie zum Beispiel bei Geburten, Taufen oder Trauerfällen finden je nach Organisationsgrad der Besuchsdienste in den jeweiligen Gemeinden statt.

Für die Mitglieder des Besuchsdienstes finden auch Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel Besinnungs- und Oasentage. Außerdem trifft man sich vierteljährlich zum Gedankenaustausch.
 
Leider gibt es immer wieder Besuchsgebiete, die nicht abgedeckt werden können, da ältere Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter ausfallen. Wer sich vorstellen kann, dass ihm/ihr dieser Dienst Freude macht, kann gerne dazu beitragen, die Lücken zu füllen. Kontakt: Pfarramt, Tel 09341 92250, oder Cordula Keller, Tel 09341 5896.
 
Bericht: Cordula Keller, Sprecherin des Besuchsdienstes St. Martin


 

Jeder neue Tag ist eine neue Chance, sich zu finden, in sich fündig zu werden, aus sich heraus zu gehen. Altwerden will gelernt sein. Es ist ein Abschied nehmen von Gewohnheiten, Lebensentwürfen, Wünschen und vieles mehr. Ältere Menschen sind krank, nicht mehr so leistungsfähig; sie sind auf andere angewiesen, leben allein, fühlen sich einsam und isoliert. Alt sein, wer möchte das schon sein?

Das Altenwerk St. Martin bietet Gemeinschaft für alle Frauen und Männer, die Anschluss suchen, seien es Alteingesessene oder Hinzugezogene (z.B. Bewohner des Seniorenwohnheims St. Lioba oder aus anderen Pfarreien der Seelsorgeeinheit). Die Zusammenkünfte sind ein offenes Angebot der Pfarrei, geleitet von einem Team ehrenamtlicher Männer und Frauen.

Neben den wöchentlichen Treffen des Singkreises und des Tanzkreises gestalten wir einen Seniorengottesdienst und eine Betstunde im Monat. Orientierung bietet dabei das Kirchen- und das Kalenderjahr. Die jährliche Wallfahrt nach Walldürn ist eine gut besuchte Veranstaltung. Beliebt sind auch die halbtägigen Ausflüge in die nähere Umgebung. Der Kontakt zu anderen Gruppen wie Kindergarten und Jugendhaus und Realschule wird gepflegt. Er ist eine Bereicherung für junge und alte Menschen.

Die Veranstaltungen sind verbunden mit Geselligkeit und Unterhaltung aber auch mit Hilfen, das Alter möglichst selbständig zu meistern. Beratungsgespräche mit der Sozialstation, der Lebenshilfe, der Polizei der Feuerwehr werden angeboten. Aktuelle gesellschaftliche Themen werden aufgegriffen. Medizinische Vorträge finden immer großes Interesse. „Lebenslanges Lernen“ heißt auch, dass Menschen im hohen Alter noch lernfähig sind und ihnen Herausforderungen gestellt werden können, die sie bewältigen werden.
 
Alle Veranstaltungen finden jeweils am 2. Dienstag des Monats statt. Änderungen werden im Monatsprogramm bekanntgegeben. Bei allen Veranstaltungen des Altenwerks sind Gäste immer herzlich willkommen. Schauen Sie einfach bei uns herein. Bericht: Marianne Kratzmüller
 
Regelmäßige Termine:
  • Wöchentliche Treffen des Singkreises und des Tanzkreises
  • Seniorengottesdienst am letzten Dienstag in jedem Monat für alle Senioren unserer Seelsorgeeinheit um 8:45 Uhr in der Stadtkirche St. Martin bzw. in der Sommerzeit in der Liobakirche, der vom Singkreis des Altenwerkes mitgestaltet wird. 
  • Betstunde des Altenwerks an jedem Donnerstag vor dem Herz-Jesu-Freitag von 16 bis 17 Uhr in der Stadtkirche.
Die Termine der einzelnen Veranstaltungen werden im Monatsprogramm bekanntgegeben.

 
Auch bringen sich viele Personen aus unserer Seelsorgeeinheit durch ihren Dienst als Mesner, Lektor, Kantor, Organist oder Kommunionhelfer direkt im Gottesdienst mit ein. Darüber hinaus übernehmen Frauen und Männer die Leitung von (Kinder-)Wortgottesdiensten, helfen bei Gottesdienstvorbereitungen und Kirchenputz, sorgen für den Blumenschmuck, gestalten die Schaukästen, bestücken den Schriftenstand in der Kirche, betreuen die öffentlichen Pfarrbüchereien, Kapellen und das Pfarrarchiv, unterstützen Aktionen und Gemeindefeste ... - Einiges geschieht im Team, einiges wird auch von Einzelpersonen oft schon viele Jahre im Hintergrund wahrgenommen. 

Interesse? 

Sie haben Interesse sich einer Gruppierung oder Gemeinschaft anzuschließen und mitzuwirken? Oder können sich vorstellen in der Kirchengemeinde mitzuhelfen? Vielleicht sind Sie auch noch auf der Suche .... Dann wenden Sie sich einfach an das Pfarrbüro, dort erhalten Sie einen Überblick und ggf. die Kontaktdaten der Ansprechpartner.

Sie sind herzlich willkommen.