Liobakirche in Tauberbischofsheim

Die Liobakirche befindet sich am Marktplatz inmitten der Altstadt von Tauberbischofsheim. Die ehemalige Klosterkirche ist im barockem Stil erstellt. Bereits die erste Vorgängerkirche an dieser Stelle war abgebrannt, die zweite wurde 1655 abgebrochen und die jetzige dritte Kirche wurde 1656 gebaut. Als Teil des früheren Franziskanerklosters ist diese Kirche über 200 Jahre ein Mittelpunkt der Erziehung und Bildung der Jugend und der Ursprung des heutigen Mathias-Grünewald-Gymnasiums. Mit Aufhebung des Klosters 1823 ging die Kirche in den Besitz der Stadt über. Das alleinige Nutzungsrecht hat die römisch-katholische Kirche, während die Bau- und Unterhaltungspflicht der politischen Gemeinde obliegt.
 
 
In der Liobakirche zeigt das barocke Altarbild Lioba in ihrem heilenden Wirken unter kranken Kindern vor der Silhouette von Tauberbischofsheim. Auch auf einem Deckenfresko ist sie zu sehen. 

Die Kirche wurde 1948 nach dem Krieg wiedereröffnet und 1968 restauriert. Beim Brand am 6.11.2016, bei dem 120 Feuerwehrfrauen und -männer inkl. 26 Fahrzeugen und 4 Drehleitern gleichzeitig zum Einsatz kamen, entstand ein Schaden an der Kirche insbesondere durch das Löschwasser und die Verrauchung, die letztlich anspruchsvolle Renovierungsarbeiten auslösten. Im April 2018 konnte die Wiedereröffnung begangen werden. In der Liobakirche werden in der Sommerzeit die Werktagsgottesdienste gefeiert. Auch ist sie für Hochzeiten sehr beliebt. In der Kirche befindet sich auch eine kleine Liobaausstellung. bk



 

Bildergalerie zur Liobakiche