Stationenweg

Im Gedächtnis der sieben Schmerzen Mariens


Stationenweg zur Stammbergkapelle
Das Gedächtnis der sieben Schmerzen Mariens wird am 15. September begangen. In Tauberbischofsheim haben wir dazu einen Stationenweg auf den Stammberg (die Anfänge reichen bis ins Jahr 1772 zurück). Eingeladen sind alle diesen Weg betend und schweigend gemeinsam zu gehen. Denn auch in heutigem Leid kann Maria uns Wegbegleiterin sein.



Das Gedächtnis der sieben Schmerzen Mariens knüpft an die Weissagung des Simeon an (vgl. Lk 2,33–35): »Dieser …wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.«

Die Verehrung der Schmerzen Mariens entstand im Mittelalter. Mit den sieben Schmerzen, die durch Schwerter symbolisiert werden, sind gemeint:

  1. die Prophezeiung des Simeon
  2. die Flucht nach Ägypten
  3. die Sorge um den zwölfjährigen Jesus in Jerusalem
  4. die Begegnung von Mutter und Sohn am Kreuzweg
  5. das Ausharren unter dem Kreuz
  6. die Umarmung des Leichnams Jesu
  7. die Grablegung
An den einzelnen Stationen wollen wir Menschen auf der Flucht, in Not und Krankheit, die ein schweres Kreuz zu tragen haben ... in den Blick nehmen - immer mit dem abschließenden Bittruf „Mutter Gottes, wir rufen zu Dir.“ Beim abschließenden Segen werden alle Anwesenden und alle, an die unterwegs gedacht wurde, ins Gebet eingeschlossen.

Eine intensive Erfahrung ….
 
cw

 
  
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