Wir trauern um unsere lieben Verstorbenen
„Wir wollen euch über die Verstorbenen nicht in Unkenntnis lassen, damit ihr nicht trauert wie die anderen, die keine Hoffnung haben. Wenn Jesus - und das ist unser Glaube - gestorben und auferstanden ist, dann wird Gott durch Jesus auch die Verstorbenen zusammen mit ihm zur Herrlichkeit führen." (1 Thess 4,13-14)
Der Apostel Paulus vermittelt uns in diesen Zeilen eine Ahnung unserer christlichen Hoffnung: Gott wird unsere Verstorbenen zusammen mit Jesus zur Herrlichkeit führen. Für mich sind diese Worte Trost und Zuversicht im Blick auf all die Menschen, die uns vorausgegangen sind, mit denen wir aber über den Tod hinaus in Liebe verbunden sind. Der Apostel weist uns aber zugleich darauf hin, dass unsere Trauer dieser Hoffnung angemessen sein muss: „Trauert nicht wie die, die keine Hoffnung haben."
Zu allen Zeiten und in allen Kulturen versuchen Menschen, ihre Trauer in festen Formen und Riten auszudrücken. Sie sind hilfreich, um einander beizustehen und um einander zu trösten und um seinen Glauben und seine Hoffnung auch angesichts des Schmerzes zum Ausdruck zu bringen. Auch in der Kirche hat man immer wieder versucht – auch angesichts der gesellschaftlichen Veränderungen – Formen zu finden, die einerseits Platz bieten für die Trauer und den Schmerz des Abschieds, die aber andererseits zugleich Hilfestellung geben, um den Tod in den Heilsplan Gottes einzuordnen.
Die Begräbnisfeiern, die Gottesdienste für die Verstorbenen, Rosenkranz und Andachten können vor allem die unmittelbar betroffenen Angehörigen aufrichten und durch unsere Teilnahme können wir unsere Verbundenheit mit dem Verstorbenen und mit den trauernden Angehörigen zum Ausdruck bringen.















